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Aaron's Gesundheit - Die Gelenke |
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Hüftqualität (HQ): 0,95 HQ-Auswertung: TG Verlag Juli 2006 |
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Erläuterung Hüftgelenksdysplasie (Quelle: Artikel Hüftdysplasie (Hund). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie) Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden. Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt. Da falsche Ernährung und Haltung die Entstehung oder das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, spricht man von einem multifaktoriellen (von vielen Faktoren abhängigen) Geschehen. Die Ausprägung klinischer Symptome einer HD variiert in Abhängigkeit vom Alter bzw. Stadium der Krankheit. Bei relativ jungen Tieren, im Alter von einem halben bis einem Jahr, kommt es zur Schmerzhaftigkeit, weil der Oberschenkelkopf in der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) nur ungenügenden Halt findet und durch seine abnorme Beweglichkeit schmerzregistrierende Nervenfasern der Knochenhaut des Pfannenrandes gereizt werden. Ältere Tiere bilden Schmerzhaftigkeiten eher infolge fortschreitender degenerativer Veränderungen (Arthrosen) des Hüftgelenkes aus. Eine beginnende HD äußert sich in
zunehmenden Schmerzen bei Spaziergängen, der Hund will nicht mehr weit
laufen, setzt sich öfter hin, schreit beim Spielen ab und zu auf und zeigt
einen instabilen Gang. Beim Vorführen der Hintergliedmaße wird das Becken
in Richtung der vorgeführten Gliedmaße seitwärts bewegt (LSÜ-twist).
Bei Bewegungen des Gelenkes kann ein hörbares Knacken, Klicken oder
Knirschen des Gelenks auftreten. Bei Feststellung eines der
Symptome ist der sofortige Gang zum
Tierarzt ratsam. |
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Ein wesentliches
Auswertungskriterium ist der Norberg-Winkel. Er ist als der Winkel
definiert, der zwischen dem Zentrum des Oberschenkelkopfes und dem
vorderen Pfannenrand abgetragen wird (siehe Abbildung). Bei einem
HD-freien Tier sollte er mehr als 105° betragen. Weitere Kriterien zur
Beurteilung sind die Kongruenz von Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne, die
Weite des Gelenkspaltes, die Pfannenkontur, die Kontur des
Oberschenkelkopfes sowie das Vorhandensein von Hinweisen auf arthrotische
Prozesse wie walzenförmige Verdickungen des Oberschenkelhalses, Randwülste
an der Gelenkpfanne, unter dem Knorpel befindliche Verdichtungen der
Knochensubstanz im Pfannenbereich und die Einlagerung von Knochenmaterial
am Ansatz der Gelenkkapsel (Morgan-Linie). |
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Man kann HD nicht heilen, sondern nur das Auftreten klinischer Symptome und das Fortschreiten der Krankheit hinauszögern oder die Schmerzen reduzieren. Je häufiger der Hund bestimmte Bewegungsabläufe ausführt, desto schneller verschleißt die Hüfte. Zu diesen Bewegungen gehören vor allem jene, die die Gelenke besonders stauchen, wie Treppenlaufen, Springen auf harten Untergründen und ähnliche. Man kann dem Hund mit frühzeitigem Erkennen und richtigem Umgang mit der Krankheit ein normales Leben ermöglichen. Eine Verhinderung des Fortschreitens kann durch richtige Ernährung und nicht zu viel Sport - vor allem durch Wenigbelastung und das Vermeiden von Stauchen und Überdehnen des Hüftgelenkes- erreicht werden. Eine Physiotherapie kann durch den gezielten Aufbau der Becken- und Oberschenkelmuskulatur das Hüftgelenk entlasten. Die Zugabe von knorpelaufbauenden Zusatzfuttermitteln ist ebenfalls möglich.
Zur Vermeidung der Weitervererbung der
Fehlbildung ist bei den meisten Hundezuchtverbänden eine Bescheinung der
HD-Freiheit zur Zuchtzulassung erforderlich. Aber auch die Paarung aus
HD-freien Elterntieren bietet keine Garantie, dass die Nachkommen HD-frei
sind. |
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Auswertungs-Schablone für Norberg-Winkel |
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Erläuterung Hüftqualität (HQ): |
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Der HQ Wert
ist bestimmt durch die Form der Gelenke und nicht durch sekundäre Schäden.
Eine Auswertung durch den
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Ellbogendysplasie
(ED): links Grad 2 (Verdacht auf FCP), rechts normal |
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links: |
Erläuterung (Quelle: Artikel Ellbogendysplasie. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie) Die Ellenbogendysplasie (ED) ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellbogengelenks schnellwüchsiger Hunderassen. Die ED stellt eine vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts dar. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende (prädisponierende) Faktoren. Die ED beginnt in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren mit einer schmerzhaften Veränderung des Gelenks und der gelenkbildenden Knochenteile (Osteoarthrose) mit Lahmheit. Der Bewegungsumfang des Ellbogengelenks ist eingeschränkt. Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen. Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar, eine weitgehende Schmerzfreiheit kann aber in vielen Fällen erreicht werden. |
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Die erkrankten Tiere werden durch Lahmheiten im Bereich der Vordergliedmaße auffällig. Es besteht hierbei eine Mischform aus Hangbein- und Stützbeinlahmheit, häufig kommt es zu einer Wegführung des Unterarmes und der Pfote von der normalen Achse der Gliedmaße (Abduktion) sowie einem Heranziehen des Ellenbogens an den Körper (Adduktion), wobei die Gliedmaße eingedreht wird. Bei der klinischen Untersuchung kann häufig eine vermehrte Füllung der Gelenkkapsel festgestellt werden, das Gelenk ist meist schmerzhaft und teilweise können Knirschgeräusche (Krepitationen) ausgelöst werden |
rechts: |
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Fragmentierung des Processus coronoideus medialis ulnae (FCP) |
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Als Ursache für die
Ablösung des Processus coronoideus medialis (engl. fragmented coronoid
process, FCP)
Die Erkrankung tritt frühestens im Alter von fünf bis sieben Monaten auf. Unter Umständen wird sie aber vom Besitzer nicht sofort bemerkt, so dass auch Tiere erst im zweiten Lebensjahr dem Tierarzt vorgestellt werden. Klinisch äußert sich eine FCP als Lahmheit, die vor allem nach längerer Ruhe oder stärkerer Belastung auftritt. Der Ellenbogen wird zur Seite ausgestellt
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Bei der
klinischen Untersuchung zeigt sich eine Schmerzhaftigkeit bei starker
Streckung oder Beugung des Gelenks. Im Röntgenbild sind vor allem die
Verschattungen im Bereich der Elle, der Verlust der
Knochenbälkchenzeichnung, eine undeutliche vordere Kontur im
latero-lateralen Strahlengang (seitliche Projektion) und gegebenenfalls
die Frakturlinie des Fortsatzes sichtbar. Ein vollständiger Abriss des
Processus coronoideus ist jedoch selten. Aufgrund der mangelnden Kongruenz
können sich eine Stufe zwischen Speiche und Elle und ein ungleichmäßig
breiter Gelenkspalt darstellen. Diese Inkongruenz lässt sich mittels eines
Quotienten darstellen. Hierzu wird die Länge der Incisura trochlearis
sowie die Entfernung zwischen der Spitze des Processus anconaeus und der
Spitze des Processus coronoideus lateralis ulnae gemessen. Liegt der
Quotient beider Werte über 1,15, gilt das Ellenbogengelenk als inkongruent
Die mit dem FCP verbundene Arthrose zeigt sich bei schwereren Formen in
Lippenbildungen der angrenzenden Knochenkonturen. Knochenanbauten treten
vor allem am innen liegenden (medialen) Rand der Elle und des
Oberarmknochens auf. Eine Arthroskopie kann die Diagnose FCP untermauern.
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weitere Diagnosen und Bilder zu Aaron's Gelenken
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