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Seminar
"Therapeutisches Schwimmen" am 16.09.2006 |
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Am Samstag, den
16.09,2006 besuchten Hanni und ich ein Seminar zum Thema "Therapeutisches
Schwimmen" in Düsseldorf. |
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| Hier ein Überblick über die theoretischen Inhalte des Vortrags: | ||||
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Therapieschwimmen für Hunde hat seine Ursprünge in England, Holland und Belgien. In Deutschland wird das therapeutische Schwimmen in Kombination mit herkömmlicher Physiotherapie in den letzten Jahren vermehrt eingesetzt.
Es gibt grundsätzlich 3 Säulen, um einen
kranken Hund zu therapieren: Die effizienteste Therapie ist eine Kombination aus Schwimmen und begleitender Physio, die vom Patientenbesitzer auch in Eigenleistung unter Anleitung erbracht werden kann. |
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Ziele des therapeutischen
Schwimmens sind: |
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Einsatzmöglichkeiten des
therapeutischen Schwimmens sind: Je nach Diagnose wird hier eine weitere physiotherapeutische Betreuung angeschlossen. |
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Natürlich gibt es auch hier wie bei jeder medizinischen Therapie
Kontraindikationen: - Herz-Kreislaufschwächen - Verletzungen mit offenen Wunden - frische OP-Wunden - Fieber - Epilepsie - Hauterkrankungen Es ist jedoch möglich, leichte Formen des Schwimmens durchzuführen, je nach Verfassung des Hundes. Dies muss individuell entschieden werden nach einer gründlichen Allgemeinuntersuchung. |
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Das therapeutische Schwimmen wird in Anwesenheit des Besitzers durchgeführt. Die Therapeutin geht mit dem Hund, der eine Schwimmweste anbekommt, zusammen ins Becken. Die Schwimmweste sorgt für einen gleichmäßigen Auftrieb und hilft der Therapeutin, den Hund besser halten zu können. |
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Das Becken ist erhöht gebaut, der Hund geht über eine Treppe zum Einstieg. Der Besitzer bleibt am Rand stehen und hat Augenkontakt auf gleicher Höhe mit dem schwimmenden Hund. Einige Hunde schwimmen sofort sehr gerne (wie unsere Hanni), andere müssen erst "überredet" werden, in dem mit Bällchen oder anderem Spielzeug gelockt wird. Es gibt aber auch Hunde, die auch nach mehreren Sitzungen noch immer ungern ins Wasser gehen und froh sind, wenn es vorbei ist. |
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Zu Anfang wird 5x 1 Minute geschwommen,
dazwischen gibt es kurze Pausen, in denen der Hund aus dem Wasser genommen
wird. Entweder nimmt die Therapeutin den Patienten auf den Arm oder er
macht auf der Einstiegstreppe Pause. |
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Die meisten Hunde haben
sich schnell an die Therapie im Wasser gewöhnt und nach 2-3 Sitzungen
gehen sie freiwillig gerne ins Wasser und nutzen die Spielmöglichkeiten
mit Bällen u.ä. |
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Für Hanni war das natürlich der größte Spaß, es gibt ja nichts besseres als Wasser und Bällchen! Die Therapeutin hatte auch ihre Freude, sie musste nämlich außer Ball werfen nicht viel machen :-) |
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Sollte es doch einmal so
sein, dass ein Hund nicht geeignet ist, das therapeutische Schwimmen zu
machen (aufgrund von o.g. Kontraindikationen oder zuviel Stress und Angst
bei den Sitzungen), gibt es als alternative Therapiemöglichkeit ein
Unterwasser-Laufband. |
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Abschließend kann ich
sagen, dass das Seminar sehr interessant war und auch Hanni Spaß bei der
Sache hatte. |
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